Weitere Erinnerungsorte

Niedermünster

Unweit des Regensburger Doms liegt der Gebäudekomplex des ehemaligen Damenstifts Niedermünster. Wahrscheinlich im 8. Jahrhundert gegründet, wurde das Frauenkloster Niedermünster 1002 zum Reichsstift erhoben und stand somit unter dem Schutz des Kaisers. Es gehörte zu den geistlichen Territorien im Reich; seine Äbtissin nahm den Rang einer Reichsfürstin ein. Infolge der Säkularisation 1803 und der Übernahme des Komplexes durch das Königreich Bayern dienen die Stiftsgebäude heute dem Bischof von Regensburg als Wohnung und als Sitz des Ordinariats, während die Stiftskirche als Dompfarrkirche genutzt wird.

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Goldenes Kreuz

Wie noch heute, so wurde das Goldene Kreuz schon im 16. Jahrhundert als Gasthaus genutzt. Heute bilden die Erzählungen um den bekanntesten Gast des Hauses, Kaiser Karl V, seine Geliebte Barbara Blomberg und ihren Sohn Don Juan de Austria das Leitnarrativ dieses Erinnerungsorts. Das Goldene Kreuz steht aber auch für einen kulturellen Aufschwung der Stadt Regensburg, die sich im 16. und 17. Jahrhundert zu einem politischen Mittelpunkt des Reiches entwickelte.

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Dom St. Peter

Die gotische Kirche des Regensburger Bischofs diente über Jahrhunderte als Ort der Glaubensausübung für katholische Reichstagsgesandte sowie als Bühne für eine Vielzahl von Festen und als Station von Prozessionen und Festzügen. Viele von diesen Ereignissen hatten einen unmittelbaren Bezug zu Kaiser und Reich. Sie gliederten das Kirchenjahr, markierten Ereignisse wie Reichstage und Kaisereinzüge in Regensburg und begleiteten das Leben der Kaiser – von der Geburt über Wahl und Krönung sowie Hochzeit bis zum Tod.

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