Weitere Erinnerungsorte

Ehemaliges Kapuzinerkloster

Bereits der ursprüngliche Name der Klosterkirche verweist auf das Kaisertum. Es war Kaiser Matthias, der im Rahmen des Reichstages von 1613 gemeinsam mit seiner Frau Anna von Österreich-Tirol den Grundstein zum Kapuzinerkloster legen und die Kirche seinem Namenspatron weihen ließ. Die Ansiedlung des für Predigt und Seelsorge berühmten Ordens sollte den Katholizismus in der protestantischen Reichsstadt stärken.

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Castrum Doloris für Kaiserin Eleonora Magdalena

Besondere feierliche Anlässe der Kaiserfamilie wie Hochzeiten, Krönungen oder Todesfälle wurden auch außerhalb des Wiener Hofes im Heiligen Römischen Reich begangen. Regensburg als Sitz des Immerwährenden Reichstags würdigte sowohl die Kaiser Leopold I. und Joseph I. als auch Kaiserin Eleonora Magdalena anlässlich ihres Todes mit einer Messe und einem Castrum Doloris im Dom.

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Steinerne Brücke

Wunderwerk, Wahrzeichen, Weltwunder? Im Laufe der Zeit hatte die Steinerne Brücke in Regensburg viele Namen und mindestens ebenso viele Funktionen. Gebaut aus handels- und verkehrspolitischen Motiven fungierte der feste Übergang zugleich als Befestigungsanlage und Prestigeobjekt. Seit ihrer Fertigstellung diente die Brücke, welche die Reichsstadt auch vom bairischen Stadtamhof trennte, Kaisern und Königen als triumphale Einzugsstraße in die Stadt zur Eröffnung von Reichsversammlungen.

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