Weitere Erinnerungsorte

Stiftskirche zur Alten Kapelle

Schlichter mittelalterlicher Außenbau und opulente Rokoko-Ausstattung – beide charakteristischen Merkmale der Alten Kapelle lassen sich auf das Reichsoberhaupt zurückführen. Die im Kern frühmittelalterliche Architektur beherbergt ein Kollegiatstift, gegründet von dem karolingischen König Ludwig dem Deutschen. An dessen Wiederherstellung durch Kaiser Heinrich II. 1002 erinnert das reiche Bildprogramm aus den Jahren 1747-1765.

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Gesandtenfriedhof

Ein Friedhof mitten in der Stadt? Zentral und doch versteckt präsentiert sich heute der Gesandtenfriedhof bei der evangelischen Dreieinigkeitskirche in der Altstadt von Regensburg. Zahlreiche Grabplatten mit erhaltenen Inschriften sowie zwanzig prachtvolle Epitaphien im Stil des Barock und Rokoko können dort besichtigt werden. Der Friedhof auf dem Kirchhof erzählt so auch die Geschichte der Leiden, Lieben und Leben der protestantischen Gesandten auf dem Immerwährenden Reichstag.

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Ehemaliges Kapuzinerkloster

Bereits der ursprüngliche Name der Klosterkirche verweist auf das Kaisertum. Es war Kaiser Matthias, der im Rahmen des Reichstages von 1613 gemeinsam mit seiner Frau Anna von Österreich-Tirol den Grundstein zum Kapuzinerkloster legen und die Kirche seinem Namenspatron weihen ließ. Die Ansiedlung des für Predigt und Seelsorge berühmten Ordens sollte den Katholizismus in der protestantischen Reichsstadt stärken.

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