Weitere Erinnerungsorte

Altes Thurn und Taxis Postamt

Die Thurn und Taxis entwickelten ab 1490 im Auftrag Kaiser Maximilians I. ein revolutionäres Kommunikationssystem, das nahe und weitentfernte Gebiete des Heiligen Römischen Reiches miteinander verband und schon bald einfach ,,die Post“ werden sollte. Als das Adelsgeschlecht im 18. Jahrhundert nach Regensburg übersiedelte, brachten sie die Zentrale der Reichspost mit, die sie am Neupfarrplatz einrichteten. Dort blieb sie bis zu Ende des Alten Reiches.

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Steinerne Brücke

Wunderwerk, Wahrzeichen, Weltwunder? Im Laufe der Zeit hatte die Steinerne Brücke in Regensburg viele Namen und mindestens ebenso viele Funktionen. Gebaut aus handels- und verkehrspolitischen Motiven fungierte der feste Übergang zugleich als Befestigungsanlage und Prestigeobjekt. Seit ihrer Fertigstellung diente die Brücke, welche die Reichsstadt auch vom bairischen Stadtamhof trennte, Kaisern und Königen als triumphale Einzugsstraße in die Stadt zur Eröffnung von Reichsversammlungen.

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Ehemalige Abteikirche St. Emmeram

Kaum eine Regensburger Kirche ist so eng mit der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches verbunden wie St. Emmeram. Die Äbte unterstanden nicht dem Bischof, sondern dem Kaiser und hatten Sitz und Stimme beim Reichstag. Ihrer Erhebung in den Reichsfürstenstand entspricht die opulente Ausstattung des 18. Jahrhunderts. Grabdenkmäler in der Kirche verweisen auf Reichsoberhäupter des Mittelalters, auf Prinzipalkommissare und Reichstagsgesandte.

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