Weitere Erinnerungsorte

Denkmal des Grafen von Görtz

Im Leben des Grafen von Görtz (1737-1821) verbinden sich Reichs- und Stadtgeschichte in einzigartiger Weise. Görtz war ab 1788 kurbrandenburgischer Gesandter beim Immerwährenden Reichstag in Regensburg. Das Ende des Reiches 1806 bedeutete einen tiefen und von Görtz beklagten Einschnitt. Er verließ Regensburg bis zum Lebensende nicht mehr. Wegen seines Einsatzes für den Abzug französischer Truppen aus der Stadt 1801 wurde er zum ersten Ehrenbürger Regensburgs ernannt. Drei Jahre nach seinem Tod errichtete man ihm ein Denkmal.

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Ballhaus am Ägidienplatz

Opernstadt Regensburg? Die Prinzipalkommissare des Immerwährenden Reichstags aus dem Haus Thurn und Taxis förderten ab 1748 ein Musiktheaterwesen, das dem kaiserlichen Repräsentationsniveau entsprach. Dafür wurde 1760 mit dem Umbau des Ballhauses am Ägidienplatz eine feste Bühne geschaffen. Das wichtigste Publikum bildeten die Reichstagsgesandtschaften, deren Boykott ab 1784 zum Ende der Aufführungen beitrug. Der letzte Vorhang für den Theaterbetrieb im ehemaligen Ballhaus fiel 1804.

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Justitiabrunnen am Haidplatz

In der Regensburger Innenstadt präsentiert sich auf dem Haidplatz ein Brunnen, dessen Brunnentrog eine Justitia mit Schwert und Waage in den Händen ziert. Anlass der repräsentativen Ausgestaltung dieses Brunnens könnte ein Vertrag zwischen der Reichsstadt und dem katholischen Klerus in Regensburg gewesen sein, der 1655 geschlossen worden war. Das Ensemble huldigt dem katholischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) als oberstem Stadtherrn, aber auch der evangelischen Reichsstadt.

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