Weitere Erinnerungsorte

Bischofshof

Wo man sich heute im Schatten des Domes ein kühles Getränk im Biergarten des Hotels Bischofshof genehmigen kann, befand sich bis 1806 die Residenz der Bischöfe von Regensburg. Zeitgleich mit dem Bau des romanischen Doms im 11. Jahrhundert entstanden, markierte der Bischofshof auch eine Herrschaftsgrenze innerhalb Regensburgs, da der Bischof als Reichsfürst eigener Territorialherr war. Im Bischofshof nächtigten mehrfach auch Kaiser und Könige des Reiches. Dann wurde die bischöfliche Residenz zur Machtzentrale im Heiligen Römischen Reich, aber auch zum Ort höfischer Feste.

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Ballhaus am Ägidienplatz

Opernstadt Regensburg? Die Prinzipalkommissare des Immerwährenden Reichstags aus dem Haus Thurn und Taxis förderten ab 1748 ein Musiktheaterwesen, das dem kaiserlichen Repräsentationsniveau entsprach. Dafür wurde 1760 mit dem Umbau des Ballhauses am Ägidienplatz eine feste Bühne geschaffen. Das wichtigste Publikum bildeten die Reichstagsgesandtschaften, deren Boykott ab 1784 zum Ende der Aufführungen beitrug. Der letzte Vorhang für den Theaterbetrieb im ehemaligen Ballhaus fiel 1804.

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Präsidialpalais am Bismarckplatz

Das große, repräsentative Gebäude im Süden des heutigen Bismarckplatzes beherbergt aktuell das Haus der Musik. Bei seiner Fertigstellung im Jahre 1805 als Gesandtschaftspalais der französischen Delegation am Immerwährenden Reichstag diente es neben der Repräsentation einer neuen Ära der Stadtgestaltung durch Fürstbischof Carl Theodor von Dalberg auch als Monument der Verehrung der Franzosen.

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